Wir bauen eine App – abends, nach dem Job
Wir sind Sarah und Pia. Zwei Schwestern, hauptberuflich in Tech und Handel unterwegs, und zuhause mit drei Teenagern, die das Schulessen für eklig halten und deshalb lieber daheim essen.
Bei uns klingt der frühe Abend seit Jahren gleich:
„Was essen wir heute?“ – „Keine Ahnung. Ist überhaupt noch Sahne da?“
Das Kochen ist dabei nie das Problem gewesen. Kochen macht uns Spaß. Das Problem ist alles davor: sich erinnern, welche Rezepte eigentlich gut ankamen. Wissen, was noch im Schrank steht. Einkaufen, ohne zum dritten Mal passierte Tomaten mitzunehmen. Und dann auch noch daran denken, dass Donnerstag Feiertag ist und alles zu hat.
Also bauen wir uns das selbst
Sarpia ist der Versuch, genau diese Entscheidungen kleiner zu machen. Die App plant eine Woche aus den Rezepten, die wir wirklich mögen, schaut dabei in den Vorrat, denkt Reste mit und schreibt am Ende die Einkaufsliste – sortiert nach Supermarkt-Regalen, damit man nicht dreimal quer durch den Laden läuft.
Was Sarpia ausdrücklich nicht ist: eine App, die dir Rezepte erfindet. Die guten Rezepte gibt es längst – von Food-Bloggern, Creator:innen und aus Familienküchen. Wir kuratieren sie, statt sie zu ersetzen. Und die Quelle bleibt sichtbar und klickbar.
Kein Startup, sondern ein Küchentisch
Es gibt keinen Investor, keine Agentur, kein Team, das im Hintergrund mitarbeitet. Es gibt zwei Schwestern, zwei Jobs, drei Teenager, einen Hund und die Abende zwischen Feierabend und Bettgehen. Das heißt: Wir sind langsam. Dafür ist es echt.
Und es heißt vor allem eins – wir sind unsere eigenen Testerinnen. Bevor irgendjemand anders Sarpia benutzen kann, läuft sie bei uns durch den ganz normalen Wochenwahnsinn. Drei hungrige Teenager sind die härteste Qualitätssicherung, die man kriegen kann.
Was hier passieren wird
Auf diesem Blog nehmen wir euch mit. Nicht mit Hochglanz-Ankündigungen, sondern mit dem, was wirklich passiert: was diese Woche gebaut wurde, was kaputt war, was länger gedauert hat als gedacht und was die Familie beim Testen gesagt hat.
Ehrlich, auch wenn es unfertig ist. Vor allem dann.