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So entsteht Sarpia wirklich

27. August 2026

Man könnte meinen, eine KI baut heute einfach eine App.

Man beschreibt kurz die Idee, drückt auf Enter — und wenige Minuten später ist daraus ein fertiger Wochenplan mit Einkaufsliste, Vorratsübersicht und ansprechender Oberfläche entstanden. Das wirkt fast magisch, ist aber keine rein automatische Zauberei: Ein Software-Entwickler nutzt die KI als Werkzeug, gibt die Richtung vor, prüft ihre Vorschläge und weiß jederzeit, welcher Code erzeugt wird und wie er funktioniert. Die KI beschleunigt die Umsetzung — sie ersetzt nicht das Verständnis und die Kontrolle des Entwicklers.

Und ja: KI hat verändert, wie Software entsteht.

Code wird nicht mehr so geschrieben wie noch vor ein paar Monaten. Vieles, wofür früher tausende Codezeilen getippt, Stack Overflow geöffnet, Lösungen zusammengesucht und bestehender Code umgebaut werden mussten, geht heute deutlich schneller. Die Schreibmaschine wurde ersetzt.

Aber das heißt nicht, dass niemand mehr etwas machen muss.

Der Job verändert sich: weniger jede Zeile selbst tippen, mehr klar denken. Entscheiden, was das Produkt können soll. Fragen stellen, Ergebnisse prüfen, Fehler finden, Zusammenhänge verstehen. Und vor allem: wissen, welches Problem überhaupt gelöst werden soll.

KI kennt unsere Küche nicht.

Eine KI weiß nicht, dass vor einem Feiertag besser kein neues aufwendiges Gericht auf dem Plan stehen sollte.

Sie weiß nicht, welche Reste bei uns tatsächlich gegessen werden. Oder dass „wir haben noch genug zuhause“ manchmal nur bedeutet, dass irgendwo Nudeln, eine halbe Zwiebel und drei Sorten Senf stehen.

Das müssen wir Sarpia beibringen — Schritt für Schritt, anhand echter Situationen aus unserem Alltag.

So sieht das bei uns aus.

Der Laptop steht auf dem Küchentisch. Daneben ein Kaffee, der längst kalt ist.

Im Kopf läuft parallel die Frage: Was gibt es morgen eigentlich zu essen? Und ob wirklich alles zuhause ist — oder ob man wieder planlos einkaufen geht und am Ende doch etwas doppelt kauft.

Genau aus diesen Momenten entsteht Sarpia.

Nicht aus einem perfekten Workshop. Sondern aus dem Wunsch, dass diese kleinen täglichen Entscheidungen weniger Platz im Kopf einnehmen.

Wir sind langsam. Das ist keine Ausrede.

Ein Feature, das in einem Vollzeit-Team vielleicht an einem Tag entsteht, braucht bei uns manchmal eine Woche. Nicht, weil die Technik uns aufhält, sondern weil dazwischen Jobs, drei Teenager, Termine, Einkäufe und ein Hund liegen, der genau dann rauswill, wenn gerade alles funktioniert.

Wenn hier also einmal zwei Wochen nichts Neues steht, ist das kein schlechtes Zeichen.

Es heißt nur: Der Alltag war lauter als der Laptop.

Sarpia wird nicht in einem Konferenzraum entschieden.

Es gibt keinen Investor, dem wir Wachstum zeigen müssen. Keine künstliche Deadline. Keine Roadmap von Menschen, die nie selbst vor einem halbleeren Kühlschrank standen.

Wir entscheiden nach einem einfachen Maßstab:

Würde uns das an einem ganz normalen Dienstagabend wirklich helfen?

Wenn die Antwort nein ist, bauen wir es nicht. Wenn die Antwort vielleicht ist, testen wir weiter. Und wenn unsere Familien sagen: „Das wäre wirklich praktisch“ — dann wissen wir, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Sarpia wächst Abend für Abend. Mit KI, mit kaltem Kaffee und mit ganz vielen kleinen Entscheidungen.

Aber vor allem mitten im echten Leben.

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#sarpia #FeierabendProjekt #CodeUndChaos #BuildInPublic

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